Lauterbacher Straße

Im Zuge des Chausseebaus Bergen-Lauterbach im Jahre 1868 vergab Fürst Wilhelm zu Putbus (1833-1907), Enkel des Stadtgründers Wilhelm Malte I., die zwei auf der östlichen Straßenseite gelegenen Baugrundstücke am Schlosspark.

"Villa Wesch"

Lauterbacher Straße 1

um 1868 erbaut von Böttchermeister Schwartz
1923 erwarb Wilhelm Wesch, Gutspächter in Nistelitz, dann Granitz-Hof und Gutsbesitzer in Wollin, die Villa an der Chaussee nach Lauterbach. Zum Gebäude gehörte ein umfangreiches Gartengrundstück mit Gartenhaus für die Putbus’ schen Komtessen.

"Villa Weström"

Lauterbacher Straße 2

um 1875 erbaut von Zimmermeister Brunnow
Im Zuge des Chausseebaus Bergen-Lauterbach vergab Fürst Wilhelm zu Putbus (1833-1907) das Baugrundstück am Schlosspark. Das Haus wurde später als Büro der fürstlichen Güterverwaltung genutzt. Nach deren Verlegung in das Putbusser Schloss übernahm 1920 Oberstleutnant Erich Weström die Villa. Er gründete mit Major Strehl eine Seidenraupenzucht in Putbus. Die Kokons wurden zur Weiterverarbeitung nach Celle geschickt.

Villa des fürstlichen Sekretärs Berlitz

Lauterbacher Straße 3

1913-14 erbaut von Ernst Berlitz
Mit Kaufvertrag vom 21. Februar 1919 erwarb Kapitän zur See William Michaelis, Direktor im Reichsmarineamt Berlin-Zehlendorf, die Villa. Der spätere Admiral Michaelis (1871-1948) übersiedelte vor dem Hintergrund der politischen Unruhen in der Reichshauptstadt mit seiner Familie nach Rügen.

Förderverein Residenzstadt Putbus & Schloßpark e.V.