Bahnhofstraße

1889 wurde die Staatseisenbahnstrecke Bergen-Putbus mit Anbindung an das Eisenbahnnetz Stralsund-Berlin und Stettin eröffnet. Bahnhof- und Marienstraße sind als Verbindungswege und als Villenviertel erschlossen worden.

Altes Kino

Kino - Bahnhofstr. 4 -
Bahnhofstr. 4

1935 erbaut und betrieben von Hellmuth Nierling
Die „Parklichtspiele“ in der oberen Bahnhofstraße wurden nach 1945 enteignet und später in „Ernst-Moritz-Arndt-Filmtheater“ Putbus umbenannt.

Villa Burmeister

Villa Burmeister - Bahnhoftstraße 6
Bahnhofstraße 6

um 1906 erbaut von Zimmermeister Otto Burmeister
Otto Burmeister betrieb einen größeren Zimmereiplatz zwischen Bahnhof- und Marienstraße. Die Holzwirtschaft bildete eine wichtige Einnahmequelle des Putbusser Fürstenhauses.

Villa Micheels

Villa Micheels - Bahnhofstr. 4 -
Bahnhofstraße 7

vor 1910 erbaut von Malermeister Richard Micheels
Auf dem Grundstück betrieb der Putbusser Malermeister Micheels seine Werkstatt. 1937 erfolgte ein Anbau für eine Tankstelle und Kfz-Werkstatt durch Emil Best. Seine Tochter Elsa Laars führte die Tankstelle bis 1994 weiter.

Villa Dr. Bohn

Bahnhofstraße 8 - Villa Dr. Bohn -
Bahnhofstraße 8

vor 1910 erbaut von Dr. Ulrich Bohn
Die Wohnvilla im ländlichen Stil mit umfangreicher Holzornamentik und Veranden errichtete Dr. Ulrich Bohn, praktischer Arzt und 1895-1921 Anstaltsarzt des Pädagogiums Putbus.Das Haus Bahnhofstraße 8 wird im Volksmund auch als "Groschenvilla" bezeichnet. (Hintergrund: Die Villa wurde später für ein kleines Vermögen vom Putbusser Fleischermeister Pantermöller erworben).

Hotel Berliner Hof

Hotel Berliner Hof  - Bahnhofstraße 9 -
Bahnhofstraße 9

Seit 1889 bestand die Eisenbahnlinie zwischen Putbus und Bergen mit Anschluss in die Hauptstadt Berlin. Das in Bahnhofsnähe errichtete Hotel mit Kegelbahn wurde von Kaufmann und Gastwirt Franz Daberkow betrieben. Im Jahre 1996 wurde das Hotel aufwendig restauriert und der rechte Flügel angebaut.

Eisenbahnerwohnhaus

Eisenbahnerwohnhaus -Bahnhofstraße 10-
Bahnhofstraße 10

vor 1910 erbaut
1912 erwarb die Rügensche Kleinbahn-Aktiengesellschaft RüKB das Wohnhaus. Die Kleinbahngesellschaft ging 1945 in den neu gegründeten „Pommerschen Landesbahnen“ auf. Auch nach 1945 diente das Gebäude der Unterbringung von Eisenbahnpersonal.

Staatsbahnhof Putbus

Bahnhofstr. 14

um 1889 erbaut von der Eisenbahnverwaltung des Königlich Preußischen Staates
1889 wurde die Staatseisenbahnstrecke Bergen-Putbus mit Anbindung an das Eisenbahnnetz Stralsund-Berlin und Stettin eröffnet. 1895 erhielten Reisende mit der Rügenschen Kleinbahn Anschluss in das Ostseebad Binz, 1896 nach Sellin, Altefähr, Altenkirchen und 1899 nach Göhren.

Wohnhaus Wagner

Wohnhaus Wagner - Bahnhofstraße 17 -
Bahnhofstraße 17

1927 erbaut von Malermeister Paul Wagner
Auf dem Grundstück errichtete Malermeister Paul Wagner ein zunächst als Sommerwohnhaus bezeichnetes Gebäude

Villa von Eisenhardt-Rothe

Villa von Eisenhardt-Rothe - Bahnhofstraße 19 -
Bahnhofstraße 19

1924 erbaut
Eigentümer der großen Wohnvilla waren Landrat a.D. Gustav von Eisenhardt-Rothe, später dessen Tochter Renate von Esbeck-Platen. Das Gebäude Esbeck-Platen in der Bahnhofstraße 19 wurde ab 1941 von der NPEA RÜGEN (Circus 16) genutzt.

Förderverein Residenzstadt Putbus & Schloßpark e.V.