Caspar David Friedrich

„Landschaft mit Regenbogen“

Die Vereinsmitglieder Solveig Lindow, Henry Gurski, Gerhard Prill, Andrè Farin sowie Herr Gurski sen. haben den Platz freigeräumt, von dem aus der Maler Caspar David Friedrich das Werk „Landschaft mit Regenbogen“ geschaffen hat. An dieser besonderen Stelle wurde dann mit Untersützung der Firmen Bau GmbH Heinemann und der Steinmetzfirma Krüger aus Bergen, vertreten durch Herrn Hartmut und Herrn Stappelfeld, ein Tisch mit einer Bank aufgestellt, sodass der Wanderer die Möglichkeit erhält, den einmaligen Ausblick nachzuempfinden.

Sie finden diesen besonderen Ort von Krakvitz kommend, in ca. 400m Entfernung, Richtung Gremminer Busch am Feldweg. Sie können sich den genauen Standort mit Google Maps anzeigen lassen.

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Frühstücken an der Friedrich-Sicht

Förderverein auf den Spuren des Romantikers Caspar David Friedrich rund um Putbus

Von ANDRÉ FARIN

Krakvitz. Putbus hat einen zweiten Frühstücksplatz an historischer Stelle. Mit einem zünftigen Glas Putbusweins weihte der Förderverein Residenzstadt und Schlossplatz Putbus am ersten Julisonntag die „Caspar-David-Friedrich-Sicht“ ein.

An der alten Allee zwischen Krakvitz und Putbus stellten Vorstandsmitglied Henry Gurski, Rosendoktor Gerhard Prill und zahlreiche Helfer in wenigen Tagen einen Steintisch und eine steinerne Bank mit einer Auskunftstafel auf.

Sie erinnert an den großen Romantiker Caspar David Friedrich (1774-1840), der im Juni 1801 erstmals die Insel Rügen besuchte.

Von Neuendorf aus erwanderte er sich die südliche Umgebung der ehemaligen Grafschaft Putbus. Hier sammelte er die Ideen für das 1810 entstandene Gemälde „Rügenlandschaft mit Regenbogen“. Möglicherweise saß der Künstler nach der Wanderung um den Wreecher See auf einer alten, jetzt zerbrochenen Steinbank gerade an dieser Stelle des Weges in Richtung Putbus.

Die Suche nach dem richtigen Standpunkt sei schwer, so Gurski, der sich mit der einschlägigen Friedrich-Literatur beschäftigt hatte. Friedrich habe zahlreiche Details seiner Skizzen in den Gemälden neu zusammengestellt und ideale Landschaften entstehen lassen.

„Der Aussichtspunkt lässt die Einwohner und Gäste der Stadt Putbus die einmalige Sicht auf die Insel Vilm und die sie umgebende Boddenlandschaft nachempfinden“, erklärt Vereinsmitglied Dr. Hermann Hoge an dem Vormittag. Ausdrücklich lobt er Gurskis Arbeit, der bereits in den 90er Jahren mit dem Suchen, Rekonstruieren und Aufstellen der historischen Putbusser Wegweiser ein Gespür für die Details der regionalen Geschichte bewies. Auch den ersten Frühstückstisch im Putbusser Park hatte er wieder benutzbar gemacht und die Idee des Vereinspicknicks am ersten Juliwochenende begründet.

Das Projekt des Fördervereins Residenzstadt und Schlosspark Putbus ist damit noch nicht beendet. Einige der Wegweiser rund um den 200 Jahre alten Ort brauchen wieder eine Sanierung. Diese und weitere ehrenamtliche Arbeiten können mit einer Spende unterstützt werden.

Konto des Fördervereins „Residenzstadt und Schlosspark Putbus“: Sparkasse Rügen Konto: 31 130 700 BLZ: 1305 1042. Verwendungszweck: Projekt Wegweiser und Steinerne Bänke in und um Putbus.

Sie können sich den genauen Standort mit Google Maps anzeigen lassen.