Rosenstadt Putbus auf der Insel Rügen

Rosen für Putbus

Von André Farin

„Rosen für Putbus“ ist das Vorhaben, das vor allem unsere Vereinsmitglieder Gerhard Prill und Henry Gurski voranbringen.

Mit der Idee, die Figur eines ROSENDOKTORS als Berater für das Pflanzen und die Pflege der Rosen in Putbus, einzuführen, haben wir ein Projekt gestartet, das heute nicht mehr aus der Stadt wegzudenken wäre. Ohne den Rosendoktor Prill würden die vielen alten, jungen und jetzt gepflanzten Rosen im historischen Stadtkern nicht so prächtig wachsen.

Manche meinen, es läge an der guten Witterung – andere sind wie wir davon überzeugt, dass es der grüne Daumen des Rosendoktors ist, der die Blütenpracht der Rosen verursacht.

Die Idee einer rosenreichen Stadt fruchtet. Wir sehen das an den auf unserem Konto eingegangenen Spenden für neue Rosen. Wir hören das in Gesprächen auf den mit Rosen versehenen Plätzen. Wir lesen es in der Tagespresse, die Herrn Prill und sein Engagement lobt. Und wir erleben es an den Ständen am Tag der Rose oder bei der Messe „LebensArt“, wo er mit Rat und Tat gute und vor allem praktische Empfehlungen geben kann. Seine Meinung, sein Ratschlag und seine Ideen sind gefragt.

Seine Aufgaben enden damit noch lange nicht. In jedem Jahr zeichnet Herr Prill die „Schönste Rose von Putbus“ aus. Der Wettbewerb wird immer besser angenommen und von einer aktiven Baumschule sowie der Stadtgärtnerin Frau Badura unterstützt.

Das Jahr 2010 bildete einen Höhepunkt in der Rosenarbeit, denn zum Stadtjubiläum pflanzte Gerhard Prill zusammen mit vielen Helfern „200 Rosen für 200 Jahre Putbus“. Das war eine anstrengende und lohnenswerte Aufgabe zugleich, denn das städtische Bewusstsein für den natürlichen Schatz wächst immer mehr.

In diesem Jahr setzt der Rosendoktor seine ehrenamtliche mit Vorträgen zur Pflege der Rosen fort.Jetzt bekommen die Baumschilder von Bauhofmitarbeitern den letzten Schliff und werden für das Aufstellen im Mai vorbereitet.

Das übernimmt gleich die ganze Klasse, denn die Mädchen um Lucy Wussow wollen ihren Anteil an dem Projekt gleich mitpräsentieren. Sie haben in einigen Deutschstunden an einem Faltblatt gearbeitet, in dem die Standorte der 49 Baumriesen veröffentlicht werden. Zugleich beantworten sie zwei der immer wieder gestellten Besucherfragen, die auch sie schon einmal beantworten mussten. Sie geben Auskünfte darüber, warum ihre Heimatstadt eigentlich einen so riesigen Park besitzt und wo das überall erwähnte Schloss geblieben ist. Damit ihre Arbeit nicht allein für den Deutschhefter geschrieben wurde, werden Karte, Baumnamen und Fragen in einem Baumflyer veröffentlicht, den Rügendruck derzeit produziert.

Die Finanzen für das beispielhafte Vorhaben stellt die Allianz-Umweltstiftung zur Verfügung, die mit ihrer Aktion „Blauer Adler“ unter anderem derartige Schulprojekte unterstützt. „Die Idee hat mir nicht nur gefallen, weil Schüler aktiv für unseren Park etwas tun“, so Henry Gurski, der als ortsansässiger Allianz-Hauptvertreter das Projekt berät und fördert, „vielmehr engagieren sich junge Leute für ihre Umwelt und helfen dabei, das Umweltbewusstsein anderer zu erhöhen.“ Das sei eines der Kriterien für die Umweltstiftung, sich finanziell an dem Vorhaben in Putbus zu beteiligen.

Wie Putbus zu seinen Rosen kam

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Rosen für Putbus

Von André Farin

„Rosen für Putbus“ ist das Vorhaben, das vor allem unsere Vereinsmitglieder Gerhard Prill und Henry Gurski voranbringen.

Mit der Idee, die Figur eines ROSENDOKTORS als Berater für das Pflanzen und die Pflege der Rosen in Putbus, einzuführen, haben wir ein Projekt gestartet, das heute nicht mehr aus der Stadt wegzudenken wäre. Ohne den Rosendoktor Prill würden die vielen alten, jungen und jetzt gepflanzten Rosen im historischen Stadtkern nicht so prächtig wachsen.

Manche meinen, es läge an der guten Witterung – andere sind wie wir davon überzeugt, dass es der grüne Daumen des Rosendoktors ist, der die Blütenpracht der Rosen verursacht.

Die Idee einer rosenreichen Stadt fruchtet. Wir sehen das an den auf unserem Konto eingegangenen Spenden für neue Rosen. Wir hören das in Gesprächen auf den mit Rosen versehenen Plätzen. Wir lesen es in der Tagespresse, die Herrn Prill und sein Engagement lobt. Und wir erleben es an den Ständen am Tag der Rose oder bei der Messe „LebensArt“, wo er mit Rat und Tat gute und vor allem praktische Empfehlungen geben kann. Seine Meinung, sein Ratschlag und seine Ideen sind gefragt.

Seine Aufgaben enden damit noch lange nicht. In jedem Jahr zeichnet Herr Prill die „Schönste Rose von Putbus“ aus. Der Wettbewerb wird immer besser angenommen und von einer aktiven Baumschule sowie der Stadtgärtnerin Frau Badura unterstützt.

Das Jahr 2010 bildete einen Höhepunkt in der Rosenarbeit, denn zum Stadtjubiläum pflanzte Gerhard Prill zusammen mit vielen Helfern „200 Rosen für 200 Jahre Putbus“. Das war eine anstrengende und lohnenswerte Aufgabe zugleich, denn das städtische Bewusstsein für den natürlichen Schatz wächst immer mehr.

In diesem Jahr setzt der Rosendoktor seine ehrenamtliche mit Vorträgen zur Pflege der Rosen fort.Jetzt bekommen die Baumschilder von Bauhofmitarbeitern den letzten Schliff und werden für das Aufstellen im Mai vorbereitet.

Das übernimmt gleich die ganze Klasse, denn die Mädchen um Lucy Wussow wollen ihren Anteil an dem Projekt gleich mitpräsentieren. Sie haben in einigen Deutschstunden an einem Faltblatt gearbeitet, in dem die Standorte der 49 Baumriesen veröffentlicht werden. Zugleich beantworten sie zwei der immer wieder gestellten Besucherfragen, die auch sie schon einmal beantworten mussten. Sie geben Auskünfte darüber, warum ihre Heimatstadt eigentlich einen so riesigen Park besitzt und wo das überall erwähnte Schloss geblieben ist. Damit ihre Arbeit nicht allein für den Deutschhefter geschrieben wurde, werden Karte, Baumnamen und Fragen in einem Baumflyer veröffentlicht, den Rügendruck derzeit produziert.

Die Finanzen für das beispielhafte Vorhaben stellt die Allianz-Umweltstiftung zur Verfügung, die mit ihrer Aktion „Blauer Adler“ unter anderem derartige Schulprojekte unterstützt. „Die Idee hat mir nicht nur gefallen, weil Schüler aktiv für unseren Park etwas tun“, so Henry Gurski, der als ortsansässiger Allianz-Hauptvertreter das Projekt berät und fördert, „vielmehr engagieren sich junge Leute für ihre Umwelt und helfen dabei, das Umweltbewusstsein anderer zu erhöhen.“ Das sei eines der Kriterien für die Umweltstiftung, sich finanziell an dem Vorhaben in Putbus zu beteiligen.

Wie Putbus zu seinen Rosen kam

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Aktuellste Beiträge rund um die Rosenstadt Putbus:

Der Rosendoktor sagt tschüss

Putbusser Nachrichten, Juni 2017

In den letzten zehn Jahren hat der Rosendoktor von Putbus zahlreiche Ratschläge in Sachen Rosenpflege kundgetan und stand vielen Mitbürgern mit Rat und Tat zur Seite. Mit dem Rat kann es auch künftig so bleiben. Die Telefonnummer 0151-14163930 ist nach wie vor die Gleiche.

Der Förderverein „Residenz- und Rosenstadt Putbus“, die Stadtverwaltung Putbus, die ehrenamtliche Rosenbrigade unter Führung des Rosenfreundes Ulli Hilden sowie zahlreiche Spender und Sympathisanten werden weiterhin für den Erhalt der Rosen in unserer historischen Innenstadt sorgen.

Bei dringenden Fragen können Sie Herrn Hilden unter der Telefonnummer 0171-8219088 erreichen.

Putbus hat einen Rosendoktor

André Farin, Juni 2007

Die Rosenstadt Putbus rüstet sich jedes zu ihrem Tag der Rose am vierten Juniwochenende und hat bis dahin immer eine Menge zu tun. Diesen Eindruck teilt Gerhard Prill mit einigen der Hausbesitzer, deren Häuser mit Rosenstöcken geschmückt sind.

Das Urteil des gelernten Baumschulgärtners schien noch vor Jahren erschütternd, aber nicht hoffnungslos: „Viele Stammrosen hat man teilweise falsch und überhaupt nicht geschnitten, andere sind einfach vergreist.“ Da müsse und könne man aber etwas machen, wenn die Pflanzen mit der richtigen Beratung gepflegt werden.

Gesagt, getan. Henry Gurski gehörte zu den ersten, die das Beratungsangebot des gebürtigen Berliners für sein Wohn- und Geschäftshaus in der August-Bebel-Straße 36 angenommen hat. Kein Wunder, denn dort wohnt Gerhard Prill seit dem Herbst 2006. „Wie mit einem Rosendoktor kam ich ins Gespräch“, sagt der Versicherungsfachmann begeistert, „er erzählte mir etwas von den Trieben, der Gesundheit und den besten Schnitt der Rosen vor meinem Haus.“ Man spüre regelrecht, dass jetzt bei ihm der Kenner wohne.

Aber wie kommt ein Berliner mit einer Ausbildung in Europas bekanntester Baumschule und jahrelangen Berufserfahrungen unter anderem in der Denkmalpflege, in Park- und Sportanlagen auf unsere Insel?

Für Gerhard Prill eine einfache Antwort: „Ich habe mir nach meinen ersten Aufenthalten im Betriebsferienheim Lohme geschworen, dass ich nach Rügen umsiedeln werde, wenn ich mal alt bin.“ Seine alte Sehnsucht brach vor drei Jahren wieder durch.

Der heute 65-Jährige machte sich in Putgarten nützlich, wo er sich an anspruchsvollen Vorhaben in der Landschaftsgestaltung beispielsweise im Sanddorn- und Wildfruchtpark beteiligte. Weil hier einige seiner Erwartungen nicht ganz in Erfüllung gingen, suchte er sich in Putbus eine neue Aufgabe. Die Stadt sei für ihn die geistig-kulturelle Inselhauptstadt, wo er seinen Lebensabend verbringen und sich für gesellschaftliche Zwecke wie etwa beim Kulturstammtisch engagieren möchte.

Den besonderen Reiz des Ortes machen die Rosenwelt und der großartige Landschaftspark aus, die in den kommenden Jahren wieder mehr Pflege und Aufmerksamkeit bedürfen. Daher unterstütze er die Idee der Rosentag-Macher, mehr Leben in den Schlosspark zu bringen. Zusammen mit der hiesigen Baumschule werde der Rosendoktor auf dem Fest einen eigenen Beratungsstand betreuen. Hier möchte er in jedem Jahr den Putbussern und den Festbesuchern die besten Tipps für das Anpflanzen und Pflegen von Rosen geben.

Kontaktieren Sie unseren Rosendoktor

Der Kontakt ist möglich über:
Gerhard Prill, August-Bebel-Straße 36, 18581 Putbus, Telefon: 01 51 / 14 16 39 30.

Ehrung unseres Rosendoktors

Zum Neujahrsempfang der Stadt Putbus im Januar 2013 wurde die ehrenamtliche Arbeit unseres Rosendoktors Gerhard Prill geehrt.

Kriterien der Rosenauszeichnung

Rosendoktor Gerhard Prill begutachtet mit seiner fachkundigen Jury in jedem Jahr die Rosen im historischen Stadtkern von Putbus und sucht nach der „Schönsten Rose von Putbus“. Im Verein wurden Kriterien festgelegt, die bei der jährlichen Suche helfen. Erstmals wählten die Besucher des Rosentages 2011 zu 50 Prozent die schönste Rose der Stadt mit. Das war ein Erfolg, denn die Resonanz auf unsere Prämierung wächst von Jahr zu Jahr.

Kriterien für die Auszeichnung

Die schönsten Rosen in Putbus der letzten Jahre:

Auszeichnung Rose 2017

Auszeichnung Rose 2016

Auszeichnung Rose 2015

Auszeichnung Rose 2014

Auszeichnung Rose 2013

Auszeichnung Rose 2012

Auszeichnung 
Rose 2011

Auszeichnung Rose 2010

Auszeichnung Rose 2009

Auszeichnung Rose 2008

Tag der Rose in Putbus auf Rügen

Am 13. Juli 2013 präsentieren wir die vierte Auflage „Tag der Rose“.

Traditionell im Innenhof der Orangerie organisieren die Vereinsmitglieder um Gerhardt Prill, Henry Gurski, Barbara Lüth, Roswitha Münstermann und Solveig Lindow sowie die Mitarbeiter der Orangerie zwischen 10 und 16 Uhr einen Tag, an dem sie für das Projekt „Rosen für Putbus“ werben. Der Rosendoktor des Ortes, Gerhard Prill, richtet in Zusammenarbeit mit der Baumschule einen Beratungs- und Pflegestand ein und gehört zweifelsohne zu den gefragtesten Personen des Tages. Ob für einen Tipp gegen Läuse, den richtigen Rosenbeschnitt oder nur ein lustiges Foto – der Doktor hat in seinen „Rosensprechstunden“ keine Pause.

Gleich daneben können die Gäste von Rosenmarmelade, Rosenbowle und Rosenkuchen probieren und sich über Rezepte austauschen. Bei der Neuauflage werden die Stände durch Angebote von einheimischen Kunsthandwerkern, Künstlern und Rügenautoren erweitert. So werden Silke Tolk-Ninnemann oder die Keramikerin Renate Putbrese mit eigenen Werken dabei sein. Weitere Künstler des Ortes und der Insel sind angefragt, an diesem Tag das Bild vor der Orangerie zu beleben.

Rose „Putbus“ getauft

Unter den Putbusser Rosen ist seit Kurzem auch eine Rose mit dem Namen „PUTBUS“.

Am 1. August 2015 taufte Fürstin Michaela zu Putbus die neue Rosensorte – eine Kreuzung aus den Sorten „Santana“ und „Esprit“ – und pflanzte zusammen mit dem Rosendoktor Gerhard Prill und dem Züchter Franz Wänninger auch gleich die ersten Exemplare im Innenhof der Orangerie.