Auszeichnung der schönsten Rose von Putbus im Jahr 2011

Ostsee-Zeitung, 5. August 2011

Auszeichnung 2011

„Bonanza“ heißt die diesjährige „Schönste Rose von Putbus“, die auf dem Circus zum Fotografieren einlädt. Der orange-gelbe Rosenstock überzeugte die Rosenjury.

Pünktlich zum Fürstengeburtstag ermittelten Bürger und Fachjuroren des Fördervereins Residenzstadt und Schlosspark Putbus die Preisträgerin unter all den jungen und alten Stammrosen im historischen Stadtkern.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung sehr und werden dies als Aufforderung für weitere Rosenpflanzungen und deren Pflege annehmen“, sagte Gunther Schrader, Geschäftführer des IT-College Putbus. Ein Erlass des Stadtgründers Fürst Wilhelm Malte zu Putbus sah vor, dass die Häuser stets schneeweiß gestrichen und vor den Fassaden Rosenstöcke gepflanzt werden sollten. Deshalb ist Putbus auch als Rosenstadt bekannt. Weil sich bis in die heutige Zeit zahlreiche Bürger von Putbus daran halten, blüht und duftet es im Sommer in und um Putbus nach Rosen.

Damit die Zahl „der Königin aller Blumen“ weiter ansteigt, werden weitere Exemplare gepflanzt. So wurde jetzt anlässlich des Fürstengeburtstages auch eine Jubiläumsblume in die Erde gebracht: Die 200. Rose im 200. Jahr der Stadtgründung.

„Wir enden da, wo wir angefangen haben“, erläuterte der Rosendoktor Gerhard Prill seinen Zuhörern kürzlich vor dem Haus Nummer zehn am Putbusser Circus. Das gehört der Familie zu Putbus. Dort hatte Prill begonnen, das Vorhaben des Fördervereins Residenzstadt und Schlosspark Putbus umzusetzen: anlässlich des 200. Geburtstages für jedes Jahr einen Rosenstock im Stadtgebiet zu pflanzen. Dabei ersetzt die Jubiläumsrose einen etwa 60 Jahre alten Rosenstock, „welcher die Arbeiten an der neuen Pflasterung des Bürgersteigs nicht überstanden“ hatte, bedauerte Prill.

Die Feierlichkeiten zu Ehren des Stadtgründers Fürst Malte (1783 bis 1854), zu denen auch der Sohn der Vereinsvorsitzenden Michaela zu Putbus mit Familie angereist war, endeten mit einem Konzert des Berliner Pianisten und Komponisten Christoph Reuter und der Lesung aus dem Reisetagebuch des Putbusser Fürsten, die André Farin vorbereitet hatte.

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